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Kurzinfo

Wer ist eigentlich schuld? Das Erkennen von Problemen ist die Grundlage für nachhaltig effiziente Prozesse in Ihrem Unternehmen. In einem schlanken Betrieb braucht daher jeder die Möglichkeit, Probleme ohne Scham und Ärger im Team lösen zu können!

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Erfahrungsbericht

 vom 31.05.2014

No blame, no shame, just gain!

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Visualisieren heißt Erkennen

tl_files/learnlean_files/news_images/MAI_14_Learn-Lean_Erfahrung_NoBlameNoShame_kl01.jpgDie Lean Philosophie strebt nach Transparenz in allen Bereichen. Verschiedene Anwendungen und Tools (z.B. die Learn-Lean Customized Boards) ermöglichen dafür im Betriebsalltag die Visualisierung von Prozessen. Das Wahrnehmen aller Bestandteile eines Prozesses ist die notwendige Grundlage für das Erkennen von Optimierungspotentialen. Dazu gehört auch die visuelle Vergabe von Verantwortung und die qualitative Beurteilung der aktuellen Situation – zum Beispiel: Herr Müller ist zuständig für die Fertigstellung des Jahresabschlussberichtes. Ist dieser Bericht rechtzeitig fertig?

 

Welchen Effekt hat diese Transparenz, im Hinblick auf Schuldzuweisung?

Mittels einer roten Kennzeichnung wird festgestellt, dass der Ablauf in Verzug ist. Hier besteht Handlungsbedarf, denn zu lange Durchlaufzeiten bedeuten eine Verschwendung für den Betrieb. Was bedeutet der rote Status für Herrn Müller? Fühlt er sich schuldig? Hier bedarf es einer besonderen, leankompetenten Feinfühligkeit unter allen Beteiligten; speziell der Führungsebene. Die Farbe Rot signalisiert ein Problem. Ein Problem für das Projekt – ein Problem, das gelöst werden muss – ein Problem, dessen Lösung in den Händen des gesamten Teams liegt!

 

Die transparente Problemlösungskultur

tl_files/learnlean_files/news_images/MAI_14_Learn-Lean_Produkt_AcuteMeetingBoard_kl02.jpgNehmen wir an, der Betrieb überträgt Herrn Müller persönlich die Schuld sowie die Aufgabe zur Problemlösung, so wird er sich dafür sicher in gewissem Ausmaß schämen und gilt für das restliche Team als Symbol für folgende Erkenntnis: „Läuft etwas unter deiner Verantwortung schief, dann bist du schuld, dass wir hinten dran sind und nicht schaffen, was die Führungsebene will.“ Wer lean denkt und lean handelt, der erkennt, dass die Ursache des Problems der falsche Prozess ist und nicht womöglich das Handeln des verantwortlichen Mitarbeiters. Der Prozess gehört an den Pranger!

Im Interesse der schlanken Führungsebene liegt es, Probleme direkt und zeitnah am Kragen zu packen und ihr Team dahingehend zu unterstützen. Für die Kultur der transparenten Problemlösung darf sich ein Mitarbeiter nie schämen Schwierigkeiten unter seiner Verantwortung anzusprechen! Nur das was man erkannt hat, kann man anpacken und effektiv optimieren.

 

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